Genehmigung der Fusion von Bayer und Monsanto: Schlechte Nachricht für Landwirte, Gesundheit und Biodiversität

Die EU-Kommissarin für Wettbewerb Margarete Vestager hat am heutigen Mittwoch die Genehmigung für die Fusion zwischen dem deutschen Arzneimittel- und Chemiekonzern Bayer und der US-amerikanischen Firma Monsanto ausgesprochen.

Mit der heutigen Entscheidung beherrschen die Agrochemieunternehmen ein Viertel des Pestizidmarktes und ein Drittel des Saatgutmarktes weltweit. Die Position der EU-Kommission ist eine herbe Enttäuschung, findet der grüne Europaabgeordnete Claude Turmes:

« Die Europäische Kommission gibt Baysanto die Kontrolle über unsere Lebensmittel, unsere Landwirtschaft und unsere Biodiversität. Die Zeche zahlen die europäischen Landwirte und die Verbraucher. Durch den Zusammenschluss von Bayer und Monsanto wird eine einzige Firma den Markt des Pflanzengutes, der Pestizide und der Medikamente beherrschen und der neue Konzern wird das weltweit größte integrierte Unternehmen für Pestizide und Saatgut werden. Saatgut und Pestizide in der Hand dreier Großunternehmen ist eine schlechte Nachricht für die europäischen Bauern, die Verbraucher und die Artenvielfalt.” 


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